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Eingeschränkte Benützung

Von 2. bis 26 Juli und 20. bis 31. August 2018 können (Musik-)Handschriften und Nachlässe nur bis 15:30 Uhr benützt werden. Ausgenommen Donnerstage, an denen die Bestände regulär bis 18:30 Uhr eingesehen werden können.

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Johann Strauss an der schönen blauen Donau

Filmvorführung mit Live-Musik

Titelseite zum gleichnamigen Begleitband der Gesellschaft für graphische Industrie "Johann Strauss an der schönen blauen Donau", WBR, DS, A-141518.

Begleitveranstaltung zur laufenden Ausstellung »Der Pianist Wiens« Alfred Grünfeld (1852-1924)

Ort und Zeit

Freitag, 16. März 2018, 19:00 Uhr
Musiksammlung der Wienbibliothek, Loos-Räume
Bartensteingasse 9, 1. Stock, 1010 Wien

Zum Film

Der österreichische Stummfilm Johann Strauss an der schönen blauen Donau war im Herbst 1913 die Sensation in Wien: Erstmals agierten bekannte Künstler, Bühnenschauspieler, Operettensänger, Personen der Wiener High Society und der Hocharistokratie als Filmdarsteller. Und es war der erste Film über den berühmten Komponisten, den viele der Mitwirkenden noch persönlich gekannt haben. In fünf Akten werden einzelne Stationen aus dem Leben von Johann Strauss (Sohn) dargestellt, humorvoll filmisch aufbereitet mit einigen erfundenen Geschichten.

Die Idee zum Film lieferte der Schriftsteller Siegfried Löwy, der gemeinsam mit Alfred Deutsch-German das Drehbuch verfasst hat. Ein Teil der Filmeinnahmen diente zur Finanzierung des Johann-Strauss-Denkmals im Stadtpark, das bedingt durch den Ersten Weltkrieg erst 1921 fertiggestellt wurde. Der Burgtheater-Schauspieler Carl von Zeska führte Regie und verkörperte Johann Strauss (Sohn); weitere Darsteller waren u. a. Mizzi Günther, Louise Kartousch, Hansi Niese, Karl Streitmann, Joseph Josephi, Lisbeth Steckelberg, Richard Waldemar, Ilka Palmay, Rosa Mittermardi, Alfred Grünfeld und Selma Kurz.

Der ursprünglich 71 Minuten dauernde Film wurde von der Wiener Kunstfilm-Industrie (Anton Kolm, Luise Fleck, Jakob Fleck) produziert und war die letzte prestigeträchtige Großproduktion der Österreichisch-Ungarischen Monarchie. Die Herstellungskosten beliefen sich auf 100.000 Kronen. Gedreht wurde von Frühjahr bis Herbst 1913 in Wien und Umgebung (Donau, Prater, Stadtpark).

Die Pressevorstellung fand am 18. November 1913 im Kärntner-Kino statt, zwei Tage später folgte die festliche Premiere im Opern-Kino. Alfred Grünfeld und Selma Kurz übernahmen bei beiden Vorstellungen die musikalische Begleitung ihrer Filmauftritte in der Salon-Szene: Grünfeld spielte den Frühlingsstimmen-Walzer von Johann Strauss und Selma Kurz sang die Gesangsfassung des Walzers.

Programm

Begrüßung
Thomas Aigner, Leiter der Musiksammlung
Zum Film
Isabella Sommer, Kurator der Ausstellung

Unsere Filmvorführung präsentiert die 31 Minuten dauernde gekürzte Film-Fassung aus dem Filmarchiv Austria, begleitet von der Pianistin Elaine Loebenstein.

Informationen

Eintritt frei! Wir freuen uns auf Ihr Kommen und bitten um Anmeldung unter oeffentlichkeitsarbeit [at] wienbibliothek [dot] at oder +43 1 4000-84926.

Mit der Teilnahme an dieser Veranstaltung stimmen Sie der Veröffentlichung von Fotos, Video- und Audioaufzeichnungen, die im Rahmen der Veranstaltungen entstehen, zu.

Filmstil, entnommen aus "Johann Strauss an der schönen blauen Donau", WBR, DS, A-141518.
Filmstil, entnommen aus "Johann Strauss an der schönen blauen Donau", WBR, DS, A-141518.
Filmstil, entnommen aus "Johann Strauss an der schönen blauen Donau", WBR, DS, A-141518.
Filmstil, entnommen aus "Johann Strauss an der schönen blauen Donau", WBR, DS, A-141518.