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handgeschriebener Brief von Fürst Nikolaus Galitzin an Ludwig van Beethoven, mit Siegel
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Aktuelle Schließzeiten

Am 23. September sowie am 10., 15. und 30. Oktober schließt der Lesesaal aufgrund einer Veranstaltung um 17 Uhr. (Musik-)Handschriften und Nachlässe können deswegen nur bis 17 Uhr benützt werden. Für die restlichen Bestände werden Ersatzleseplätze zur Verfügung gestellt.

Ausstellungen

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Das Erbe des Roten Wien? Massenfestspiele konzipiert und inszeniert von Victor Th. Slama

Aus der Forschungswerkstatt

"Schlußbild", Formation anläßlich "60 Jahre ÖGB" 1953, Victor Th. Slama, WBR, PS, P-235614.

Im Rahmen der Ausstellung "Victor Th. Slama - Plakate, Ausstellungen, Masseninszenierungen"

Ort und Zeit

Dienstag, 8. Oktober 2019, 17:00 Uhr
Seminarraum der Wienbibliothek im Rathaus
Rathaus, Eingang Lichtenfelsgasse,
Stiege 6 (Glaslift), 1. Stock, 1010 Wien

Zur Veranstaltung

Massenfestspiele mit tausenden Mitwirkenden gehörten in der Zwischenkriegskriegszeit zum Repertoire aller großen Parteien. Mit seinen Inszenierungen im Praterstadion (ab 1949) und der Wiener Stadthalle (ab 1958) transferierte Slama dieses Konzept in die Zweite Republik. Er konnte dabei auf den Erfahrungen der von ihm inszenierten sozialdemokratische Massenfestspiele in Karlsbad (1929) und Aussig (1930) aufbauen.

Das Spiel bei der Arbeiterolympiade 1931 kritisierte Slama als zu sehr am Sprechtheater ausgerichtet. Deshalb habe es im Riesenoval des Stadions nicht die gewünschte Wirkung entfalten können. Dementsprechend setzte er bei seinen Festspielen auf plakative Effekte wie Musik und Geräusche, Fackeln und Rauch, Scheinwerfer und Feuerwerk. Aufgeladen mit großem Pathos wirkten die Inszenierungen aber bereits aus der Zeit gefallen. Die Materialien im Nachlass Slamas geben einen genauen Einblick in die Inhalte dieser Festspiele, darüber hinaus zeigen sie den enormen organisatorischen, zeitlichen und finanziellen Aufwand.

Programm

Begrüßung
Anita Eichinger, Direktorin Wienbibliothek
Führung durch die Ausstellung
Gespräch über Slamas Masseninszenierungen

Béla Rasky, Geschäftsführer des Wiener Wiesenthal Instituts für Holocaust-Studien, im Gespräch mit Bernhard Hachleitner, Kurator und Historiker

Informationen

Eintritt frei! Wir freuen uns auf Ihr Kommen und bitten um Anmeldung unter oeffentlichkeitsarbeit [at] wienbibliothek [dot] at oder +43 1 4000-84926.

Mit der Teilnahme an dieser Veranstaltung stimmen Sie der Veröffentlichung von Fotos, Video- und Audioaufzeichnungen, die im Rahmen der Veranstaltungen entstehen, zu.