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Digitale Sammlungen
beschriebenes Notizblatt von Gustav Klimt
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Wien Geschichte Wiki

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Im Lesesaal mit:
Fotografie von Eva Berger
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Eingeschränkte Benützung

Von 2. bis 26. Juli und 20. bis 31. August 2018 können (Musik-)Handschriften und Nachlässe nur bis 15:30 Uhr benützt werden. Ausgenommen Donnerstage, an denen die Bestände regulär bis 18:30 Uhr eingesehen werden können.

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Seltene Kalender in der Druckschriftensammlung

Der Mignon-Almanach auf das Jahr 1825 ist nur 17 x 27 mm groß.

Mit über tausend Titeln besitzt die Wienbibliothek im Rathaus eine überaus reiche Sammlung an historischen Schreibkalendern und Almanachen - in der Fachgruppe "95.5 - Kalender und Almanache" sind diese im Katalog der Druckschriftensammlung auch einfach zu recherchieren und zu bestellen.

Jetzt konnte die Sammlung um zwei seltene Stücke ergänzt werden. Zum einen handelt es sich dabei um den in Wien gedruckten "Mignon Almanach auf das Jahr 1825", der durch den schönen, goldgeprägten Lederschuber, vor allem aber durch sein ungewöhnliches Format besticht: bei einer Größe von nur 17 x 27 mm ist es kein Wunder, dass Bücher wie dieses zum Seltensten gehören, was sich in Bibliotheken bis auf unsere Tage erhalten hat.

Eine besondere Rarität ist auch der "Prager Tolleranz-Kalender" (1794). Wie in Schreibkalendern üblich, werden darin nicht nur Auskünfte über die wichtigsten Jahrmärkte, eine Münztabelle, Landwirtschaftstipps im Geiste der Volksaufklärung und vieles mehr dem interessierten Leser geboten, sondern es findet sich auch genügend Platz für die privaten Eintragungen des Besitzers: der anonyme Schreiber, der vermutlich in der böhmischen Residenzstadt lebte, hielt in seinem Kalender nicht nur die Frühlingsunwetter fest, sondern notierte auch einen Brand, der in den Morgenstunden des 27. August das "Theater und mit das große Thunische Hauß gäntzlich" zerstörte.

Archiv der Neuerwerbungen 2010