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Digitale Sammlungen
beschriebenes Notizblatt von Gustav Klimt
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Wien Geschichte Wiki

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Im Lesesaal mit:
Fotografie von Eva Berger
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Aktuelle Schließzeiten

Am 3., 4., 18. und 22. Oktober schließt der Lesesaal aufgrund einer Veranstaltung um 17 Uhr. (Musik-)Handschriften und Nachlässe können deswegen nur bis 17 Uhr benützt werden. Für die restlichen Bestände werden Ersatzleseplätze zur Verfügung gestellt.

Sie sind in:
Sujet "Geist versus Zeitgeist: Karl Kraus in der Ersten Republik", Fotografie von Karl Kraus, 1930, von Franz Pfemfert, WBR, HS.
Handschriftliche Notiz über die Haarpflege der Kaiserin Elisabeth

Ausstellung: »Geist versus Zeitgeist« Karl Kraus in der Ersten Republik

Ab 19. Oktober. Karl Kraus (1874–1936) zählt zu den einflussreichsten und sprachgewaltigsten Persönlichkeiten der Wiener Moderne. Viele seiner Aphorismen sind weltweit präsent und sein Antikriegsdrama "Die letzten Tage der Menschheit" wird in vielen Sprachen aufgeführt. Dennoch ist er, wie der Bestsellerautor Jonathan Franzen schrieb, eigenartig "fremd", weil seine Arbeit auf so besondere Weise an längst vergessene Kontroversen und Konflikte der österreichischen und deutschen Zeitgeschichte geknüpft war. Sein scharfer Blick für Phrasen und Lügen wie auch sein erhellender, aufklärerischer ... Weiterlesen

Objekt des Monats September 2018: "K. Elis. zu Haarpflege" - Kopfwäsche und Frisiersitzungen am kaiserlichen Hof

Stephan Maroszys Biographie zu Kaiserin Elisabeth mit dem zugkräftigen Titel "Die Märtyrerin auf dem Kaiserthrone", die 1900 anonym im Zürcher Verlag Caesar Schmidt erschien, vertraute ihrer Leserinnenschaft ein vorgeblich wohl gehütetes Schönheitsrezept an, genauer: "ein Geheimnis der Kunst, das Haar zu konservieren".  Freilich ging es um die Haarpracht der Kaiserin selbst, die in allen Lebensaltern der Trägerin zu aufwendigen Frisuren verarbeitet wurde. Diese berühmten Haare übten auf die Zeitgenossen eine enorme Strahlkraft aus und stellen bis zum heutigen Tag ein Faszinosum dar ... Weiterlesen

Ausstellung: »100% Schlager« Wiener machen Schlager 1918-1938

Ab 26. September. Der Schlager ist das erfolgreichste Produkt der Musikindustrie im 20. Jahrhundert. Er ist hitverdächtiges Einzelphänomen oder konstitutiver Bestandteil von Unterhaltungsformaten wie Operette, Revue, Kabarett und Film. Seine Stilistik für die Funktion als Tanzmusik, insbesondere als Foxtrott und Tango, verfestigt sich nach 1918 zu normierten Formen. Zusätzlich sind für den Schlager Radio und Tonfilm, die neuen Massenmedien der 1920er-Jahre, wichtige Multiplikatoren. Die Bestände in der Musiksammlung der Wienbibliothek im Rathaus bieten einen repräsentativen Querschnitt ... Weiterlesen

Neuerwerbung der Druckschriftensammlung: "Seinem verehrten Landsmann" - Widmungsexemplare

Das Phänomen ist bekannt: In der Fremde fühlen sich Landsleute oft stärker zueinander hingezogen als in der Heimat. Wenn man dann im patriotischen 19. Jahrhundert ein in Berlin lebender Ungar war, der einem anderen Ungarn in Wien ein Buch zum Geburtstag widmen wollte, dann konnte es schon einmal vorkommen, dass man für seine Widmung mit einer Seite nicht auskam. So geschehen bei unserer aktuellen Neuerwerbung, dem Bändchen "Hundertsechzig Lyrische Dichtungen von Alexander Petöfi" (Elberfeld 1866). Der Übersetzer, der unter dem bürgerlichen Namen Benkert ... weiterlesen