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Digitale Sammlungen
handgeschriebener Brief von Fürst Nikolaus Galitzin an Ludwig van Beethoven, mit Siegel
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Wien Geschichte Wiki

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Im Lesesaal mit:
Fotografie von Waltraud Schütz
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Aktuelle Schließzeiten

Am 15., 23. und 27. Mai schließt der Lesesaal aufgrund einer Veranstaltung um 17 Uhr. (Musik-)Handschriften und Nachlässe können deswegen nur bis 17 Uhr benützt werden. Für die restlichen Bestände werden Ersatzleseplätze zur Verfügung gestellt.

Sie sind in:
Sujet "Victor Th. Slama"
eigenhändig verfasste Titelseite "Missa pro Defunctis" von Franz von Suppè

Ausstellung: Victor Th. Slama - Plakate, Ausstellungen, Masseninszenierungen

Victor Theodor Slama ist heute hauptsächlich als der Plakatgrafiker des Roten Wien bekannt. Vor allem das Plakat "Der Rote Mann spricht" (P-441) wurde in zahlreichen Ausstellungen, Büchern und Zeitungen abgebildet und ist aus dem Bildgedächtnis der Stadt nicht wegzudenken. Tatsächlich hat Slama den visuellen Auftritt des Roten Wien entscheidend mitbestimmt. Seine Plakate prägten die Wahlkämpfe, er erwies sich als Meister der klaren Bilder und leicht verständlichen Botschaften. Slama aber auf die polarisierenden Reklameschlachten der Ersten Republik zu reduzieren, greift zu kurz. ... Weiterlesen

Objekt des Monats April 2019: Zum 200. Geburtstag von Franz von Suppè

Am 18. April jährt sich der Geburtstag des Komponisten Franz von Suppè zum 200. Mal. Er zählt neben Johann Strauss (Sohn) und Carl Millöcker zu den führenden Vertretern der sogenannten Goldenen Wiener Operettenära. Mit dem Einakter Das Pensionat schuf er 1860 die erste Operette Wiener Provenienz und zugleich das erste deutschsprachige Werk dieser Gattung. Seinen größten Erfolg erzielte er 1879 mit Boccaccio. Die Wienbibliothek widmet ihm gemeinsam mit seinem Jahrgangskollegen Jacques Offenbach eine Ausstellung in der Musiksammlung, welche die Bedeutung der beiden ... Weiterlesen

Ausstellung: Offenbach, Suppè und der Beginn der Wiener Operette

Wenn heute das Wort "Operette" fällt, so denkt man – durchaus auch im internationalen Kontext – zuallererst an die wienerische Spielart dieses Genres, also an jene "Märchen für Erwachsene", die dem gegenwärtigen Publikum zumeist nur noch "gegen den Strich gebürstet" vorgesetzt werden. Der Beginn des Genres verlief jedoch in durchaus anderen Bahnen. Aus Paris kommend verstand sich die Operette (die anfangs diese Bezeichnung noch gar nicht führte) zwar genauso als Mittel zur Unterhaltung des Bürgertums, doch standen dort Witz, Satire und Persiflage im Vordergrund. Wien nahm die neue Richtung des Musiktheaters zunächst begierig auf, doch wurde bald, nicht zuletzt... Weiterlesen

Neuerwerbung der Handschriftensammlung: Gästebuch der "Blauen Spinne"

Ein kürzlich erworbenes Gästebuch lässt ein Wiener Kellerlokal aus der Vergessenheit treten, das nur wenige Monate, kurz vor dem 'Anschluss' Österreichs an das Deutsche Reich, geöffnet hatte. In der "Blauen Spinne", Spiegelgasse 2, tummelten sich bildende und darstellende Künstlerinnen und Künstler, Autoren und Komponisten und der eine oder andere berühmte Sportler der Zwischenkriegszeit. Die bühnenerprobten Besitzer des Etablissements – der Hellseher Erik Erwin Hausner und der Schauspieler Adolf Körner – begeisterten ihre Besucher mit einer abendlichen Show, wie zahlreiche Einträge des Gästebuchs belegen. weiterlesen