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Digitale Sammlungen
handgeschriebener Brief von Fürst Nikolaus Galitzin an Ludwig van Beethoven, mit Siegel
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Wien Geschichte Wiki

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Im Lesesaal mit:
Fotografie von Waltraud Schütz
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Aktuelle Schließzeiten

Am 27. März und 25. April schließt der Lesesaal aufgrund einer Veranstaltung um 17 Uhr. (Musik-)Handschriften und Nachlässe können deswegen nur bis 17 Uhr benützt werden. Für die restlichen Bestände werden Ersatzleseplätze zur Verfügung gestellt.

Ausstellungen

Sie sind in:
Sujet "Geist versus Zeitgeist: Karl Kraus in der Ersten Republik", Fotografie von Karl Kraus, 1930, von Franz Pfemfert, WBR, HS.
schwarz-weiße Fotografie von Anna Boschek auf dem Fahrrad

Ausstellung: »Geist versus Zeitgeist« Karl Kraus in der Ersten Republik

Karl Kraus (1874–1936) zählt zu den einflussreichsten und sprachgewaltigsten Persönlichkeiten der Wiener Moderne. Viele seiner Aphorismen sind weltweit präsent und sein Antikriegsdrama "Die letzten Tage der Menschheit" wird in vielen Sprachen aufgeführt. Dennoch ist er, wie der Bestsellerautor Jonathan Franzen schrieb, eigenartig "fremd", weil seine Arbeit auf so besondere Weise an längst vergessene Kontroversen und Konflikte der österreichischen und deutschen Zeitgeschichte geknüpft war. Sein scharfer Blick für Phrasen und Lügen wie auch sein erhellender, aufklärerischer Sprachwitz sind allerdings ... Weiterlesen

Objekt des Monats März 2019: Frauen im Parlament: Anna Boschek

Seit genau 100 Jahren sind Frauen im österreichischen Parlament vertreten. Der im Februar 1919 gewählten Konstituierenden Nationalversammlung gehörten erstmals acht weibliche Mandatare an, die bei der Eröffnungssitzung am 4. März 1919 in das Parlament einzogen: Anna Boschek, Emmy Freundlich, Adelheid Popp, Gabriele Proft, Therese Schlesinger, Amalie Seidel und Maria Tusch als Vertreterinnen der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei, Hildegard Burjan als Abgeordnete für die Christlichsoziale Partei. Mit Ausnahme der Kärntnerin Maria Tusch und Therese Schlesinger gehörten alle diese Frauen ... Weiterlesen

Ausstellung: Offenbach, Suppè und der Beginn der Wiener Operette

Wenn heute das Wort "Operette" fällt, so denkt man – durchaus auch im internationalen Kontext – zuallererst an die wienerische Spielart dieses Genres, also an jene "Märchen für Erwachsene", die dem gegenwärtigen Publikum zumeist nur noch "gegen den Strich gebürstet" vorgesetzt werden. Der Beginn des Genres verlief jedoch in durchaus anderen Bahnen. Aus Paris kommend verstand sich die Operette (die anfangs diese Bezeichnung noch gar nicht führte) zwar genauso als Mittel zur Unterhaltung des Bürgertums, doch standen dort Witz, Satire und Persiflage im Vordergrund. Wien nahm die neue Richtung des Musiktheaters zunächst begierig auf, doch wurde bald, nicht zuletzt... Weiterlesen

Neuerwerbung der Handschriftensammlung: Gästebuch der "Blauen Spinne"

Ein kürzlich erworbenes Gästebuch lässt ein Wiener Kellerlokal aus der Vergessenheit treten, das nur wenige Monate, kurz vor dem 'Anschluss' Österreichs an das Deutsche Reich, geöffnet hatte. In der "Blauen Spinne", Spiegelgasse 2, tummelten sich bildende und darstellende Künstlerinnen und Künstler, Autoren und Komponisten und der eine oder andere berühmte Sportler der Zwischenkriegszeit. Die bühnenerprobten Besitzer des Etablissements – der Hellseher Erik Erwin Hausner und der Schauspieler Adolf Körner – begeisterten ihre Besucher mit einer abendlichen Show, wie zahlreiche Einträge des Gästebuchs belegen. weiterlesen