Zur Katalogübersicht

Sie sind in:
Sujet "Rotes Wien publiziert"
Kupferstich von Leopold Mozart

Ausstellung: Rotes Wien publiziert. Architektur in Medien und Kampagnen

Von bahnbrechenden Errungenschaften, die in der Zeit des "Roten Wien" ihren Anfang nahmen, profitieren noch heute viele Wienerinnen und Wiener. Neben Reformen im Bildungsbereich, der Errichtung von Fürsorgeeinrichtungen sowie von technischen Bauwerken und Freizeitanlagen wurden an die 65.000 Wohnungen geschaffen. Gerade die Leistungen auf dem Gebiet des Sozialwohnungsbaus waren herausragend und machen Wien in dieser Hinsicht noch heute zu einem wichtigen, international geschätzten und ... Weiterlesen

Objekt des Monats November 2019: Zum 300. Geburtstag von Leopold Mozart - "Versuch einer gründlichen Violinschule" 1756

Der am 14. November 1719 in Augsburg geborene Leopold Mozart ist heute in erster Linie als Vater seines berühmten Sohnes Wolfgang Amadé bekannt, den er sowohl didaktisch als auch gesellschaftlich in die Welt der Musik einführte. Seine pädagogischen Ambitionen schlugen sich darüber hinaus in einem Lehrwerk für die Violine nieder, das bis heute, wenngleich nicht mehr seiner ursprünglichen Bestimmung folgend, zu Rate gezogen wird. ... Weiterlesen

Ausstellung: Offenbach, Suppè und der Beginn der Wiener Operette

Wenn heute das Wort "Operette" fällt, so denkt man – durchaus auch im internationalen Kontext – zuallererst an die wienerische Spielart dieses Genres, also an jene "Märchen für Erwachsene", die dem gegenwärtigen Publikum zumeist nur noch "gegen den Strich gebürstet" vorgesetzt werden. Der Beginn des Genres verlief jedoch in durchaus anderen Bahnen. Aus Paris kommend verstand sich die Operette (die anfangs diese Bezeichnung noch gar nicht führte) zwar genauso als Mittel zur Unterhaltung des Bürgertums, doch standen dort Witz, Satire und Persiflage im Vordergrund. Wien nahm die neue Richtung des Musiktheaters zunächst begierig auf, doch wurde bald, nicht zuletzt... Weiterlesen

Nachlass Brigitte Hamann (ZPH 1705) neu in der Benützung

Rund ein halbes Jahr vor ihrem Tod am 4. Oktober 2016 hat die Wienbibliothek im Rathaus das persönliche Archiv der Journalistin und Historikerin Brigitte Hamann aus Familienbesitz erworben. Unter der Signatur ZPH 1705 werden all jene Materialien versammelt, die in engerem Sinne Bezug zur Bestandsbildnerin haben, nämlich ihre eigenen Arbeiten, Korrespondenzen und Lebensdokumente sowie umfangreiche Materialsammlungen. Ihre außergewöhnliche, über Jahrzehnte aufgebaute Autografensammlung, die tausende teils sehr wertvolle Einzeldokumente aus der Zeit vom 15. bis zum 20. Jahrhundert, ja sogar ganze Teilnachlässe enthält und Hamanns enorm breit gefächerte Interessensgebiete widerspiegelt... weiterlesen