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farbige Illustration, die einen Fiaker vor einer Holzhütte, umgeben von Wild, im Wald zeigt
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Im Lesesaal mit:
Fotografie von Werner Michael Schwarz
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Aktuelle Schließzeiten

Am 23. November und 5. Dezember schließt der Lesesaal aufgrund einer Veranstaltung bereits um 17 Uhr. Ersatzleseplätze werden zur Verfügung gestellt.

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Buchpräsentation Marie von Ebner-Eschenbach / Josephine von Knorr. Briefwechsel 1851–1908

Marie von Ebner-Eschenbach / Josephine von Knorr. Briefwechsel 1851–1908. De Gruyter 2016

Ort und Zeit

Donnerstag, 20. April 2017, 19 Uhr
Lesesaal der Wienbibliothek im Rathaus
Rathaus, Eingang Lichtenfelsgasse 2, 1010 Wien
Stiege 6 (Glaslift), 1. Stock

Programm

  • Begrüßung: Sylvia Mattl-Wurm
  • Grußworte: Franz Georg Seefried, Privatarchiv
  • Zum Briefwechsel: Ulrike Tanzer und Lina Maria Zangerl (Herausgeberinnen der Edition)
  • Lesung: Kristin Gruber (Ö1 Radioredaktuerin und Moderatorin) und Chris Pichler (Schauspielerin und Regisseurin)
  • Anschließend Brot & Wein

Zum Buch

Der umfangreiche Briefwechsel Marie von Ebner-Eschenbachs mit der Lyrikerin und Übersetzerin Josephine Freiin von Knorr ist bislang von der Forschung unbeachtet geblieben. Die Briefe Josephine von Knorrs (251 Briefe und Karten) befinden sich im schriftlichen Nachlass Marie von Ebner-Eschenbachs im Familienarchiv Dubsky im Mährischen Landesarchiv in Brünn (Brno), die Briefe Ebner-Eschenbachs (ca. 520 Briefe und Karten) konnten im Nachlass Josephine von Knorrs (Privatbesitz) aufgefunden werden. Der Schreibzeitraum umfasst die Jahre 1851 bis 1908 und dokumentiert die lebenslange Verbindung der beiden Freundinnen, ihre schriftstellerische Existenz und ihr privates und gesellschaftliches Umfeld. Die Bedeutung des Briefwechsels zeigt sich nicht zuletzt darin, dass er ein Jahrzehnt früher einsetzt als die überlieferten Tagebücher Marie von Ebner-Eschenbachs. Damit verfügen wir erstmals über (von der Autorin) nicht nachträglich selbst zensierte Originaldokumente Ebner-Eschenbachs, die ihre Znaimer Jahre als jungverheiratete Ehefrau und angehende Schriftstellerin näher beleuchten und damit neue Einsichten (vor allem in Schreibprozess und Arbeitsweise) ermöglichen. Die Prinzipien der Textkonstitution und Kommentierung werden aus den Briefen entwickelt und orientieren sich an den in der neugermanistischen Briefedition üblichen Standards. Die Anordnung der Briefe erfolgt als Briefwechsel chronologisch. Sämtliche Texte werden nach den Handschriften zeichengetreu wiedergegeben, beschrieben und kommentiert. Ein biographischer und literaturwissenschaftlicher Essay, ein Editionsbericht, ein Personen- und Titelregister sowie ein Literaturverzeichnis schließen den Band ab.

Marie von Ebner-Eschenbach / Josephine von Knorr. Briefwechsel 1851–1908
Kritische und kommentierte Ausgabe
Herausgeberinnen: Ulrike Tanzer / Irene Fußl / Lina-Maria Zangerl / Gabriele Radecke
1362 Seiten, Leinen oder eBook
DeGruyter 2016
978-3-05-005907-5