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farbige Illustration, die einen Fiaker vor einer Holzhütte, umgeben von Wild, im Wald zeigt
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Wien Geschichte Wiki

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Im Lesesaal mit:
Fotografie von Werner Michael Schwarz
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Aktuelle Schließzeiten

Vom 27. bis 29. Dezember ist keine Benützung der Handschriften und Musikhandschriften möglich. Alle übrigen Bestände sind bis zum regulären Leseschluss benutzbar.

Vom 2. bis 5. Jänner ist die Benützung der Handschriften und Musikhandschriften bis 15:30 Uhr möglich. Alle übrigen Bestände sind bis zum regulären Leseschluss benutzbar.

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Ausstellungseröffnung »Der Pianist Wiens« Alfred Grünfeld (1852-1924)

"Alfred Grünfeld auf einem »Vollblut-Bösendorfer Imperial« die hohe Schule reitend" (Druck E. M. Engel, Wien, 1907).

Ort und Zeit

Donnerstag, 9. November 2017, 19:00 Uhr
Musiksammlung der Wienbibliothek, Loos-Räume
Bartensteingasse 9, 1. Stock, 1010 Wien

Zur Veranstaltung

Alfred Grünfeld war vor 100 Jahren eine der berühmtesten Künstlerpersönlichkeiten der Stadt und der "Pianist Wiens". Seine Konzerte waren künstlerische und gesellschaftliche Top-Ereignisse in Wien. Er spielte neben dem klassischen und romantischen Klavierrepertoire Werke von Freunden und Zeitgenossen, begeisterte mit seinen Schumann-, Schubert- und Brahms-Interpretationen sowie mit eigenen Kompositionen.

Berühmt geworden ist Alfred Grünfeld schon zu Lebzeiten mit seinen virtuosen Transkriptionen nach Melodien von Johann Strauss. Grünfeld komponierte an die 100 Klavierwerke (Virtuosenstücke, Salonmusik, Lieder), der Großteil davon ist zu seinen Lebzeiten nicht gedruckt worden, manche Werke haben sich nur in seinen Einspielungen überliefert. Von seinen zwei Bühnenwerken, der Operette "Der Lebemann" (Wien, 1903), blieb der "Dinerwalzer" in Erinnerung; seine Oper "Die Schönen von Fogaras" (Dresden, 1906) kam bis heute in Wien nicht zur Aufführung.

Er nutzte auch die aktuellen Aufnahmetechniken für sich: 1889 spielter er die Wachsrollen für Edison Phonograph ein, ab 1899 machte er Schallplatten-Aufnahmen und ab 1905 wurden nach seinem Spiel Notenrollen für Reproduktionsklavier (Welte Mignon) und Kunstspielklavier (Phonola) gestanzt. Diese Tondokumente sind heute nicht nur wichtige und manchmal auch die einzige Quelle einzelner Kompositionen, sie überliefern auch seine Musizierpraxis: Er spielte frei im Tempo, mit dynamischer Breite, großem Rubato, improvisierend und oft vom gedruckten Notentext abweichend.

Die Ausstellung in der Musiksammlung der Wienbibliothek porträtiert den vielseitigen Künstler anhand von Exponaten aus dem Alfred-Grünfeld-Teilnachlass in der Wienbibliothek im Rathaus, dem Wien Museum Karlsplatz und dem Privatbesitz Isabella Sommer.

Programm

Begrüßung
Sylvia Mattl-Wurm, Direktorin der Wienbibliothek
Die Grünfeld-Bestände der Wienbibliothek
Thomas Aigner
Wer war Alfred Grünfeld?
Isabella Sommer
Salonmusik von Alfred Grünfeld
Edda Andrea Graf-Dafert, Klavier

Anschließend Brot & Wein

Informationen

Eintritt frei! Wir freuen uns auf Ihr Kommen und bitten um Anmeldung unter oeffentlichkeitsarbeit [at] wienbibliothek [dot] at oder +43 1 4000-84926.

Mit der Teilnahme an dieser Veranstaltung stimmen Sie der Veröffentlichung von Fotos, Video- und Audioaufzeichnungen, die im Rahmen der Veranstaltungen entstehen, zu.

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