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Wiener Kabarett aus der Zeit des Ersten Weltkriegs

das Heft "Schwanengesangl", 1918 erschienen im Verlag "Der Faun“ von Karl Robitsek (genannt Rob).

Beispielhaft für die lebhafte Kabarettszene in Wien zu Beginn des 20. Jahrhunderts steht ein Konvolut aus humoristischen Kleindrucken, das nun seinen Weg in die Wienbibliothek gefunden hat.

Besonders hervorzuheben sind zwei seltene Hefte aus dem Verlag "Der Faun" von Karl Robitsek (genannt Rob), die von dem 1891 geborenen Verleger auch selbst illustriert wurden: die "Bretteleien" von 1917 sowie der hier abgebildete Band "Schwanengesangl" aus dem Jahr 1918.

Ebenfalls Beachtung verdienen die frivolen Gedichtsammlungen Die Muse im Negligée" und "Frivoltun trägt Zinsen" von Beda (eigentl. Fritz Löhner) sowie Johann Ferchs Anthologie mit dem Titel "Das rationierte Liebesleben" (1925), in der die wirtschaftliche Misere der Zwischenkriegszeit humoristisch behandelt wird. Unter dem Titel "Was die Censur noch erlaubt hat…" gab Rudolf Oesterreicher im Jahr 1913 seine gesammelten Kabarettvorträge heraus, "heitere Wiener Skizzen" wiederum bietet Rudolf Kalmar mit seinem "Vater Ramsauer" (1919). Jüdische Witze und Anekdoten finden sich in den Bänden "Murks & Schnapper – heitere Schilderungen aus dem Geschäftsleben" von Leopold Tritsch (1910) sowie in der Broschüre "Vom kleinen Moriz" (1912).                        

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